
(Stand: Juni 2006)
Die Schule am Osterberg befindet sich am Waldrand oberhalb von Bovenden. Das schöne Backsteingebäude am Fuße des Osterbergs fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Von jedem Klassenraum bietet sich eine wunderschöne Aussicht ins Grüne, entweder zum nahe gelegenen Wald oder in das Leinetal.
⇑ Seitenanfang
Die Schule am Osterberg ist eine zusammengefasste Haupt- und Realschule.
Das Kollegium besteht aus Hauptschul- und Realschullehrern und -lehrerinnen, die in beiden Schulformen eingesetzt werden.
Gemeinsamer Unterricht für Haupt- und Realschüler/innen wird im Wahlpflichtbereich erteilt.
Die Leistungsbeurteilung bei gemeinsamem Unterricht erfolgt je nach Schulform.
Auch bei den Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag findet keine Trennung nach Schulzweigen statt; alle Arbeitsgemeinschaften können von allen Schüler/innen gewählt werden.
Bis zum Schuljahr 2003/04 kamen die Schüler/innen der 7. Klassen aus der Orientierungsstufe Bovenden, die sich – als selbstständige Schule – in demselben Gebäude befand.
Seit dem Schuljahr 2004/05 kommen Schüler/innen aus fünf Grundschulen (vier Schulen aus dem Landkreis Göttingen, eine Schule der Stadt Göttingen) in die 5. Klassen der Haupt- und Realschule.
⇑ Seitenanfang
Die Schüler/innen können wählen, ob sie an einem, zwei, drei oder vier Tagen auch nachmittags zur Schule gehen wollen.
Wir wollen mit unserem Ganztagsangebot
Dafür gibt es ein breit gefächertes Angebot:
Bei der Wahl der Angebote orientieren wir uns sowohl an unserem pädagogischen Grundkonzept als auch an den Wünschen der Schüler/innen und Erziehungsberechtigten.
Das Angebot wird nach jedem Halbjahr überarbeitet und ggf. neu gestaltet. Die Schüler/innen können gegen ein geringes Entgelt in der Mensa Mittag essen.
Das Essen ist abwechslungsreich und gesund.
Ein gemeinsames Mittagessen, auch mit Lehrern, ist eine gute Gelegenheit um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Im Anschluss an das Essen haben die Schüler/innen noch Zeit: Sie können selbst entscheiden, ob sie sich ausruhen, ein Spiel ausleihen, Sport treiben oder bereits Hausaufgaben machen wollen.
Es besteht auch die Möglichkeit, mit den Sozialpädagogen zu reden
⇑ Seitenanfanga) Schülerbefragung
2001 und 2003: Schülerbefragung im Rahmen des Projekts „Unsere Schule…“, durchgeführt vom Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam;
Schwerpunktbereiche dieser Befragung waren die Themen „Jugend-delinquenz“ und „Schulqualität“.
b) Schulinspektion
März 2006: Laut Erlass wurde vom 13. bis zum 16. März 2006 zum ersten Mal eine Schulinspektion durchgeführt.
⇑ Seitenanfang
Sowohl bei der Schülerbefragung als auch bei der Schulinspektion wurde das Schulklima an der Schule am Osterberg als ausgesprochen positiv beurteilt
(a) Beurteilung durch Schüler/innen,
(b) Beurteilung durch alle Personen, die am Schulleben beteiligt sind).
Schüler/innen fühlen sich gut unterstützt und beraten, sie identifizieren sich in hohem Maße mit der Schule. Lehrkräfte, Sozialarbeiter, Sekretärinnen und Hausmeister arbeiten mit großer Motivation und Arbeitsfreude, auch die Eltern bestätigten gute Zusammenarbeit mit der Schule.
Die große Zahl der Kooperationspartner und die damit verbundene starke Öffnung der Schule wurden als besonders positiv hervorgehoben.
Während bei der ersten Evaluation noch Verbesserungsbedarf bei außerunterrichtlichen Angeboten deutlich wurde, ergab die Schulinspektion, dass nun ein breites Angebot vorhanden ist und auch genutzt wird, allerdings hauptsächlich von jüngeren Schüler/innen.
Wir beabsichtigen, durch interessante Angebote für die älteren Jahrgänge bei diesen eine höhere Teilnahmequote an Nachmittagsveranstaltungen zu bewirken.
Ein Schwerpunkt unserer zukünftigen Arbeit wird das Erstellen eines Methodenkonzepts sein, das sich an den Schlüsselqualifikationen (Teamfähigkeit, Problemlösungskompetenz, Medien- und Präsentationskompetenz) orientiert.
Gegenseitige Hospitationen werden uns bei der Erstellung dieses Konzepts helfen.
⇑ SeitenanfangJede Klasse hat zwei Klassenlehrer/innen, von denen eine/r der/die Hauptverantwortliche ist.
Im Krankheitsfall werden dessen/deren Klassenleitungsaufgaben von der zweiten Lehrkraft übernommen.
In der Hauptschule hat der Klassenlehrer viele Stunden in seiner eigenen Klasse und die Zahl der zusätzlichen Fachlehrkräfte wird möglichst niedrig gehalten.
Seit Jahren gibt es im Hauptschulbereich Lehrerteams.
In der Realschule bemühen wir uns darum, genauso zu verfahren.
⇑ SeitenanfangErgänzt und erweitert werden Unterrichtsthemen durch Referenten, die in den Unterricht eingeladen werden:
Ein wichtiger Bestandteil unserer Schule und unseres Schullebens sind regelmäßige Projekte und Veranstaltungen:
Wie es der Erlass zur Berufsorientierung in der Hauptschule vorschreibt, finden in der 8. und 9. Klasse 60 – 80 Berufs- und Praxistage statt. Die Schüler/innen der 8. Hauptschulklassen absolvieren bereits Praktika, die ihnen Einblicke in das Berufsleben geben sollen. Die Praktika werden intensiv vorbereitet, begleitet, nachbereitet.
Gleich zu Beginn des Schuljahres werden die Schüler/innen darauf vorbereitet, sich eigenverantwortlich um einen Praktikumsplatz zu bemühen.
Die Suche nach einem Praktikumsplatz liegt zwar in der Eigenverantwortung der Schüler/innen, aber in Ausnahmefällen steht der Fachbereichsleiter für AWT den Schüler/innen hilfreich zur Seite. Jede/r Schüler/in kann sich auch an den Klassenlehrer oder an die Klassenlehrerin wenden und bekommt dort Hilfe.
In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Göttingen wird ein Berufsorientierungsseminar außerhalb der Schule durchgeführt. Eine Woche lang bearbeiten die Schüler/innen mit der Jugendpflege des Landkreises Göttingen ein zuvor abgesprochenes Thema.
Eine Besonderheit ist die Zusammenarbeit mit der BBS II. Die Schüler/innen der 9.Klasse besuchen jeweils ein halbes Jahr lang an einem Tag in der Woche die BBS II. Dort erhalten sowohl die Jungen als auch die Mädchen einen Einblick in die verschiedenen Fachbereiche, z.B. Holztechnik, Metalltechnik, Bautechnik, Elektrotechnik.
Die Schüler/innen bleiben jeweils 6 Wochen in diesen Bereichen und fertigen in dieser Zeit Werkstücke an. Außerdem erhalten sie Einblicke in die Theorie.
⇑ Seitenanfang
In Klasse 9 ist das dreiwöchige Betriebspraktikum mit der Vor- und Nachbereitung der Mittelpunkt des Schuljahres.
⇑ Seitenanfang
Die Sozialpädagogen, die Lehrkräfte und die Berufsberaterin bieten hierzu ihre Hilfe an.
Ein BIZ-Besuch (Berufsinformationszentrums) in Göttingen steht an, ebenso der Besuch verschiedener Betriebe.
Einmal im Monat kommt die Berufsberaterin in die Schule und ist den ganzen Vormittag über für die Schüler/innen zu sprechen. Diese Sprechstunde kann jede/r Schüler/in, so oft sie/er möchte, in Anspruch nehmen. Sollte die Zeit einmal nicht ausreichen, werden Termine für länger dauernde Gespräche vergeben.
Unentschlossenen Schüler/innen bekommen Termine für halbtägige Tests, die dann in der Arbeitsagentur Göttingen durchgeführt werden.
Die Berufsberaterin kommt auch in den Unterricht und informiert über Ausbildungswege, Ausbildungsplatzsituation, Bewerbungsfristen usw.
In Göttingen findet alle 2 Jahre die Gö-Bit statt (Göttinger Berufsinformationstage). Hier stellen sich Firmen und Schulen der Region vor. An den Informationsständen der Schulen und Unternehmen stehen Lehrer/innen, Schüler/innen, Ausbilder und Auszubildende für Gespräche mit unseren Schüler/innen bereit.
In den Unterricht „Wirtschaft“ werden Leiter ortsansässiger Betriebe eingeladen, die über Ausbildung, Bewerbungsgespräche, Anforderungen an die Bewerber usw. Rede und Antwort stehen.
⇑ Seitenanfang
In der 9. oder 10. Klasse wird in Zusammenarbeit mit Krankenkassen ein Bewerbungstraining durchgeführt. Jede Klasse ist an einem Vormittag Gast in einem Seminarraum der Krankenkasse. Dort wird vom Bewerbungsschreiben bis zum Vorstellungsgespräch die reale Bewerbungssituation geübt.
Im ersten Halbjahr der 10. Klasse wird noch einmal das BIZ besucht, damit die Schüler/innen ihren weiteren beruflichen Weg planen können.
⇑ Seitenanfang
Wir wünschen uns gute Zusammenarbeit mit allen Eltern und Schüler/innen und würden uns über ein noch größeres Engagement sehr freuen.
Eltern und Schüler/innen unterstützen uns durch ihre Mitarbeit bei Schulveranstaltungen; auch freuen wir uns über Anregungen zu bestimmten Themenabenden, die wir in der Schule veranstalten.
Schulentwicklungsarbeit bedeutet aktive Mitarbeit der Schüler- und Elternvertreter; es ist für uns selbstverständlich, dass Vertreter beider Gruppen bei der Schulentwicklungsarbeit mitwirken, ihre Ideen einbringen und ihre Interessen vertreten.
⇑ Seitenanfang
Seit Beginn des Ganztagsschulzweigs besteht eine verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Personen über die Schule hinaus:
Im Nachmittagsbereich haben wir einige pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gefunden, die sich sehr motiviert einbringen und seit längerer Zeit mit uns zusammenarbeiten. Regelmäßige Absprachen mit den Hausaufgabenbetreuerinnen und den Förderlehrkräften führen zu einer sinnvollen Verknüpfung des Vormittags- mit dem Nachmittagsunterricht.
Wir arbeiten außerdem mit dem DRK zusammen (Ausbildung von Schulsanitätern und Begleitung des Schulsanitätsdienstes), mit dem Synodalverband Plesse (Nicaragua-Projekt) und mit einer Tanzschule. Die LEB (Ländliche Erwachsenenbildung) führt mit uns das gemeinsame Projekt „InFORMiert“ durch (Berufsfindungsbegleitung in den 8. Hauptschulklassen).
Durch eine von der LEB und der Bürgermeisterin unterstützte Initiative fand im Juni 2004 ein Treffen der Schulleitung mit Bovender Betrieben statt. Beide Seiten trafen Absprachen über eine weitere Zusammenarbeit, mit dem Ziel, Hauptschüler/innen beim Einstieg in den Beruf zu fördern und zu unterstützen
Weiterhin gibt es die Theatergruppe "Jung und Alt", die sich zusammensetzt aus Bewohnerinnen und Bewohnern der Altenwohnanlage in Bovenden und Schüler/innen unserer Schule. Begleitet wird die Arbeit seit einem Jahr von dem Deutschen Theater in Göttingen.
Am Ende des Schuljahres wird das erarbeitete Theaterstück sowohl im Altenheim als auch in der Schule vorgespielt.
Ein Literaturkreis der AWO hat uns seine Unterstützung angeboten, wenn literarische Themen generationsübergreifend besprochen werden sollen. Die Gruppe von älteren Menschen wird auch zukünftig mit unseren Schüler/innen zusammenarbeiten.
Schüler unserer Schule betreuen im Internet-Café der AWO zweimal wöchentlich Senioren.
Wir arbeiten sehr gut mit der Bürgerstiftung Bovenden und der Bürgerstiftung Göttingen zusammen.
Die Bürgerstiftung Bovenden hat uns bereits bei mehreren Projekten unterstützt: Sie finanzierte einen Theaterworkshop, der zur Vorbereitung einer Aufführung nötig war; sie förderte und fördert weiterhin das Projekt „Stärkere helfen Schwächeren“, bei dem Preise für Klassen vergeben werden, die durch gegenseitiges Helfen bewirken, dass alle die Lernziele der Klasse erreichen.
Die Bürgerstiftung Göttingen finanziert unser Schoolwater-Projekt und arbeitet mit uns im Mentorenprojekt „Zeit für Jugendliche“ zusammen.
Ziele beider Stiftungseinrichtungen sind es, vor allem im Hauptschulbereich Unterstützung zu geben.
Geplant sind weitere Projekte.
Unsere Hausmeisterin und unser Hausmeister, unsere beiden Sekretärinnen sowie die Frauen, die in der Mensa montags bis donnerstags für die Zubereitung des Essens sorgen, tragen mit ihrem großen Einsatz, mit ihrer Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu unserem positiven Schulklima bei.
Der Förderverein unserer Schule unterstützt bedürftige Schüler/innen bei Schulfahrten. Auch gewährt er Zuschüsse für Anschaffungen, die der Bereicherung des Schullebens dienen (Bücher für die Schulbibliothek, Druck des Jahrbuchs usw.).
⇑ Seitenanfang