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Schule am Osterberg
Aktuelles

Unser Projekt "DEUTSCHOLYMPIADE" ein Schülerbericht

 

Ein Schülerbericht

Deutscholympiade

 

Bei der Deutscholympiade mussten wir Texte umschreiben , erklären und darstellen. Von unserer Schule nahmen unsere Klasse 9.4 und unsere Parallelklasse 9.1 teil . Die Klasse 9.1 konnten wir in der Qualifikation knapp besiegen , also konnten wir zur Landesqualifikation der Deutscholympiade fahren . Wir dachten uns, dass wir sowieso ausscheiden würden.

Als wir für die Deutscholympiade geübt hatten, haben wir das Ganze nicht ernst genommen.

Dann kam die Bundesqualifikation . Als wir auf den Stühlen saßen und uns entspannten, war Tony total angespannt und aufgeregt. Er hat uns die ganze Zeit genervt und er hat sogar richtig gezittert . Hinter uns saßen 4 Schüler aus Braunschweig, mit denen wir uns sehr schnell angefreundet haben. Als wir dann auf die Bühne zum Umschreiben sollten, wurden wir allmählich auch aufgeregt. Im Voraus hatten wir vereinbart, alles nicht so ernst zu nehmen, sondern einfach unseren Spaß zu haben. Dies kam so gut an , dass alle anderen Klassen und auch die Jury immer über unsere Witze und Sprüche gelacht haben,  wenn wir auf die Bühne mussten . Dadurch haben wir bei der Jury und bei den Klassen an Sympathie gewonnen .Als wir mit Erzählen und Darstellen fertig waren, hat sich die Jury zur Beratung zurückzogen. Wir dachten, dass wir draußen wären. Dann kam das Ergebnis:. Wir konnten es nicht fassen, wir waren im Bundesfinale. Unsere Freude war groß außer der von Tony, weil er nicht weiter wollte. Er ist richtig in den Stuhl eingesunken. Auch unsere Freunde aus Braunschweig sind weiter gekommen, was zu unserer Freude war. 

Dann kamen erstmal ein paar ruhige Tage. Knapp 2 Wochen vor dem Bundesfinale mussten wir vier oft länger als die anderen in der Schule bleiben, um mit Frau Krüger zu üben. Darüber waren wir zuerst ein wenig verärgert, aber dafür lud uns Frau Krüger zu Bürger King ein. Auf dem Nachhauseweg haben wir Frau Krüger gefragt, ob wir, wenn wir in Hannover gewinnen, ins Kino gehen, und sie war einverstanden. Das war ein großer Ansporn. Trotzdem waren wir der Meinung, dass wir in Hannover verlieren.                                                                            

Jetzt wurde es ernst - der Tag des Bundesfinales. Wir trafen uns mit der ganzen Klasse an der Schule und fuhren dann mit einem großen Reisebus in die Leibniz Messehalle nach Hannover. Als wir dort ankamen, durfte der Rest der Klasse in die Stadt, während wir uns auf alles vorbereiteten . Wir trafen die Klassen der letzten Runde und unterhielten uns wieder mit ihnen. Als die Show begann, war unsere Klasse noch nicht im Publikum, sie kamen zu spät. Wir sahen die anderen Klassen und wussten, dass wir es nicht schaffen können. Diesmal mussten wir nur umschreiben und erklären, wobei wir wieder alle zum Lachen gebracht haben. Danach mussten die beiden besten Klassen noch umschreiben und die anderen beiden mussten nach Hause. Wir konnten es nicht glauben, als wir unsere Namen hörten . Jedoch hatten wir das Gefühl, das wir das Umschreiben völlig versaut haben. Wir waren traurig darüber, dass die andere Klasse bessere war als wir . Beim Darstellen haben wir nochmal alles gegeben und uns dann in den Teamraum gesetzt. Alle waren wir aufgeregt auch die anderen Schulen. Wir warteten sehnsüchtig auf das Ergebnis. Als wir auf die Bühne gerufen wurden, stieg die Anspannung. Das Ergebnis wurde verkündet :,,Und gewonnen hat ... Die Schule am Osterberg Bovenden” Wir sind vor Freude explodiert. Wir haben es geschafft, wir waren die Besten aus ganz Niedersachsen. Dann wurde das Ergebnis in der Kategorie Gymnasium verkündet. Da hat eine Gruppe aus Giffhorn gewonnen und nicht unsere Freunde aus Braunschweig Darüber waren wir sehr traurig. Kevin und Mefa konnten sich gar nicht über unseren Sieg freuen. Als Trost haben wir unsere T-Shirts mit unseren Freunden getauscht ,und gegenseitig auf unseren Rücken unterschrieben. Hinterher wurde uns gesagt, dass wir in ein Hotel fahren nach Hamburg. Wir haben uns gefreut. Ein paar Tage später wurde uns gesagt, dass wir nicht nach Hamburg fahren, sondern nach Bremen in ein 4-Sterne-Hotel, was wir sehr cool fanden .

 

Wir mussten wieder länger in der Schule bleiben zum Üben. Das fanden wir zuerst wieder ein wenig nervig, es war allerdings dann doch immer sehr lustig.

 

Der Tag war da, wir mussten nach Bremen in das “The Cruise Café Hotel” fahren. Die Zugfahrt war sehr lustig. Frau Krüger hat uns jedem einen Glückspfennig von unserer Schulleiterin Fr. Dettleff gegeben. Als wir angekommen sind, haben wir erstmal unsere Zimmerschlüssel bekommen Mefa und Tony waren in einem Zimmer und Kevin und Marius in einem. Das Abendessen war voll cool, aber Mefa hat nichts gegessen. Als Tony fertig gegessen hatte, sind wir vier in den Fitnessraum gegangen für eine Stunde. Um 20.30 Uhr sollten wir uns in einem Raum treffen. Wir waren die Ersten in dem Raum und haben angefangen ein bisschen zu albern. Der Raum füllte sich allmählich. Kevin, Marius und Mefa haben Hochzeit gespielt. Dann kam auch Fr. Krüger, und als Mefa sie gesehen hat, hat er laut gesagt: Schwiegermutter und hat sich unter den Tisch geworfen. Alle Lehrer, die da waren, haben herzlich gelacht. Als alle da waren, haben wir angefangen mit dem Verteilen der Namensschilder, auch da haben wir Hunderte von Witzen und Sprüchen rausgehauen, woraufhin alle gelacht haben. Hinterher sind wir mit einer Gruppe, mit der wir uns angefreundet haben, einkaufen gegangen. Den restlichen Abend haben wir auf unseren Zimmern entspannt, was Mefa nicht so gelungen ist, weil Tony die ganze Zeit Unsinn am Telefon gemacht hat. Das Bett war für Mefa auch zu hart, weil das nur ein Holzkasten mit einer Matratze drauf war, deshalb hat er die Matratze genommen und in die Badewanne gelegt. Mitten in der Nacht um 3 Uhr hat Tony ihn geweckt und ihn beim Schlafen in der Wanne gefilmt. Wir haben ausgemacht, dass wir um 6 Uhr aufstehen und in den Fitnessraum gehen, was wir dann auch taten. Beim Frühstück waren wir die Ersten. Dann ging es los, die Olympiade hatte begonnen. Wir haben vorher gefragt, ob es möglich ist, dass, wenn wir gewinnen, wir ohne unsere Klasse nach Berlin fahren. Die Antwort war nein, deshalb haben wir beschlossen, dass wir mit Absicht schlechter unsere Aufgaben machen. Als wir unsere Aufgaben fertig hatten, wollten wir nur noch nach Hause. Dann kam das Ergebnis und es hieß, dass das Team aus Schleswig-Holstein gewonnen hat. Wir waren ziemlich glücklich, dass wir draußen waren Die Rückfahrt war eher ruhig und so endete es also, das Projekt Deutsch Olympiade. Unser Fazit ist: Es hat sich stark gelohnt und es hat auch riesigen Spaß gemacht und es ist eine Erfahrung mehr, auf die wir nicht verzichten möchten.

 

Bericht von: Tony Binkowski

                     Kevin Hartmann

                     Marius Mensch

                    Mefail Hubert

 

                                                      


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